Therapieformen

Akupunktur

  • Die Akupunktur ist die im Westen bekannteste Therapiemethode der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird weltweit praktiziert.
  • Mit ganz dünnen Einweg-Nadeln aus chirurgischem Stahl werden empirisch hochwirksame Stellen, die Akupunkturpunkte, gestochen.
  • Die Akupunktur regt die Durchblutung und den Energiefluss an der behandelten Körperstelle an, was dort die Selbstheilung unterstützt. Die Akupunktur wirkt aber nicht nur lokal, sondern sie wirkt auch auf den Gesamtorganismus ausgleichend und regulierend. So werden beispielsweise wirksame Punkte an den Händen bei Zahnschmerzen und Punkte am Knie bei Bauchschmerzen akupunktiert.
  • Das Einstechen der Nadeln ist selten schmerzhaft und wenn die gesuchte Stelle erreicht wird beschreibt der Patient oft ein kribbeln, elektrisieren, ausstrahlen oder ein dumpfes Gefühl. Die darauffolgende Ruhephase mit den Nadeln ist in der Regel sehr entspannend.


Tuina

  • Die Tuina-Therapie ist die manuelle Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin und umfasst eine Vielzahl von Massage-Griffen und Massage-Techniken.
  • Die Tuina-Therapie ist sehr wohltuend und lässt sich gut mit der Akupunktur kombinieren.


Schröpfen

  • Auch im Westen ist das Schröpfen eine überlieferte und oft noch bekannte Methode. Die Schröpfgläser werden mit ein Vakuum auf der Haut platziert. Das Schröpfen belebt die Energieleitbahnen und wirkt vor allem auf äussere Körperschichten, d.h. auf Haut und Muskeln.


Moxa

  • Durch Abbrennen von Artemisia Vulgaris (Beifusskraut) nahe an der Körperoberfläche wird einem Akupunkturpunkt oder einer anderen Körperstelle Wärme zugeführt. Mit einer Moxazigarre oder Moxawolle wird die Haut oberflächlich gewärmt oder die Wärme wird über die Akupunkturnadel in tiefer liegendes Körpergewebe geleitet.


Gua Sha

  • Gua Sha ist eine Methode der Volksheilkunde in verschiedenen Asiatischen Ländern. Mit einer abgerundeten Kante (Porzellanlöffel, Münze, Aluminiumdeckel, Hornschaber,..) wird wiederholt über eine eingeölte Hautstelle geschabt und so das oberflächlichliche Gewebe kräftig durchblutet und von pathogenen Faktoren befreit. 
  • Das Gua Sha wird beispielsweise angewendet bei Erkältungen, Fieber, Husten, Schmerzen, Kopfschmerzen und Steifheit.